Maschinelle Übersetzung

Der Härtetest: Das Hohelied Salomons (Altes Testament)

 

OriginalRückübersetzung

Das Hohelied Salomos.
Mit Küssen seines Mundes bedecke er mich.
Süßer als Wein ist deine Liebe.
Köstlich ist der Duft deiner Salben,
dein Name hingegossenes Salböl; /
darum lieben dich die Mädchen.
Zieh mich her hinter dir! Lass uns eilen!
Der König führt mich in seine Gemächer.
Jauchzen lasst uns, deiner uns freuen,
deine Liebe höher rühmen als Wein.
Dich liebt man zu Recht.

Braun bin ich, doch schön,
ihr Töchter Jerusalems,
wie die Zelte von Kedar,
wie Salomos Decken.
Schaut mich nicht so an,
weil ich gebräunt bin.
Die Sonne hat mich verbrannt.
Meiner Mutter Söhne waren mir böse,
ließen mich Weinberge hüten;
den eigenen Weinberg konnte ich nicht hüten.

Du, den meine Seele liebt, sag mir:
Wo weidest du die Herde?
Wo lagerst du am Mittag?
Wozu soll ich erst umherirren
bei den Herden deiner Gefährten?
Wenn du das nicht weißt, du schönste der Frauen,
dann folge den Spuren der Schafe,
dann weide deine Zicklein
dort, wo die Hirten lagern.

Mit der Stute an Pharaos Wagen
vergleiche ich dich, meine Freundin.
Schön sind deine Wangen zwischen den Kettchen,
dein Hals in der Perlenschnur.
Machen wir dir noch goldene Kettchen,
kleine Silberkugeln daran.
Solange der König an der Tafel liegt,
gibt meine Narde ihren Duft.
Mein Geliebter ruht wie ein Beutel
mit Myrrhe an meiner Brust.
Eine Hennablüte ist mein Geliebter mir
aus den Weinbergen von En-Gedi.

Schön bist du, meine Freundin, ja, du bist schön.
Zwei Tauben sind deine Augen.
Schön bist du, mein Geliebter,
verlockend. Frisches Grün ist unser Lager,
Zedern sind die Balken unseres Hauses,
Zypressen die Wände.

Ich bin eine Blume auf den Wiesen des Scharon,
eine Lilie der Täler.
Eine Lilie unter Disteln
ist meine Freundin unter den Mädchen.
Ein Apfelbaum unter Waldbäumen
ist mein Geliebter unter den Burschen.
In seinem Schatten begehre ich zu sitzen.
Wie süß schmeckt seine Frucht meinem Gaumen!

In das Weinhaus hat er mich geführt.
Sein Zeichen über mir heißt Liebe.
Stärkt mich mit Traubenkuchen,
erquickt mich mit Äpfeln; / denn ich bin krank vor Liebe.
Seine Linke liegt unter meinem Kopf,
seine Rechte umfängt mich.
Bei den Gazellen und Hirschen auf der Flur
beschwöre ich euch, Jerusalems Töchter:
Stört die Liebe nicht auf,
weckt sie nicht, bis es es ihr selbst gefällt.

Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt.
Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel.
Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch.
Ja, draußen steht er an der Wand unsres Hauses;
er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter.
Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin,
so komm doch!
Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen.
Auf der Flur erscheinen die Blumen;
die Zeit zum Singen ist da.
Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land.
Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte;
die blühenden Reben duften.
Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand
dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme hören!
Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.

Fangt uns die Füchse! die kleinen Füchse!
Sie verwüsten die Weinberge, unsre blühenden Reben.

Der Geliebte ist mein, und ich bin sein;
er weidet in den Lilien.
Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen,
komm du, mein Geliebter, der Gazelle gleich,
dem jungen Hirsch auf den Balsambergen.

Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn,
den meine Seele liebt.
Ich suchte ihn und fand ihn nicht.
Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen,
die Gassen und Plätze,
ihn suchen, den meine Seele liebt.
Ich suchte ihn und fand ihn nicht.
Mich fanden die Wächter bei ihrer Runde durch die Stadt.
Habt ihr ihn gesehen, den meine Seele liebt?
Kaum war ich an ihnen vorüber,
fand ich ihn, den meine Seele liebt.
Ich packte ihn, ließ ihn nicht mehr los,
bis ich ihn ins Haus meiner Mutter brachte,
in die Kammer derer, die mich geboren hat.
Bei den Gazellen und Hirschen der Flur
beschwöre ich ich euch, Jerusalems Töchter:
Stört die Liebe nicht auf, weckt sie nicht,
bis es ihr selbst gefällt.

Wer ist sie, die da aus der Steppe heraufsteigt
in Säulen von Rauch.
umwölkt von Myrrhe und Weihrauch,
von allen Wohlgerüchen der Händler?
Sieh da, das ist Salomos Sänfte;
sechzig Helden geleiten sie, Israels Helden,
alle vertraut mit dem Schwert, geschult für den Kampf;
jeder trägt sein Schwert an der Hüfte
gegen die Schrecken der Nacht.
Einen Tragsessel ließ König Salomo zimmern
aus Holz vom Libanon,
die Pfosten in Silber, die Lehne in Gold,
der Sitz in Purpur, das Innere mit Steinen belegt.
Ihr Töchter Jerusalems, kommt heraus
und schaut, ihr Töchter Zions, König Salomo mit der Krone!
Damit hat ihn seine Mutter gekrönt
am Tage seiner Hochzeit, an dem Tag seiner Herzensfreude.

Schön bist du, meine Freundin, ja, du bist schön.
Hinter dem Schleier deine Augen wie Tauben.
Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen,
die herabzieht von Gileads Bergen.
Deine Zähne sind wie eine Herde frisch geschorener Schafe,
die aus der Schwemme steigen.
Jeder Zahn hat sein Gegenstück, keinem fehlt es.
Rote Bänder sind deine Lippen; lieblich ist dein Mund.
Dem Riss eines Granatapfels gleicht deine Schläfe hinter dem Schleier.
Wie der Turm Davids ist dein Hals,
in Schichten von Steinen erbaut;
tausend Schilde hängen daran, lauter Waffen von Helden.
Deine Brüste sind wie zwei Kitzlein,
wie die Zwillinge einer Gazelle, die in den Lilien weiden.
Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen
will ich zum Myrrhenberg gehen, zum Weihrauchhügel.
Alles an dir ist schön, meine Freundin;
kein Makel haftet dir an.

Komm doch mit mir, meine Braut, vom Libanon,
weg vom Libanon komm du mit mir!
Weg vom Gipfel des Amana,
von den Höhen des Senir und Hermon;
weg von den Lagern der Löwen, den Bergen der Panther.

Verzaubert hast du mich, meine Schwester Braut;
ja verzaubert
mit einem Blick deiner Augen,
mit einer Perle deiner Halskette.
Wie schön ist deine Liebe, meine Schwester Braut;
wieviel süßer ist deine Liebe als Wein,
der Duft deiner Salben köstlicher als alle Balsamdüfte.
Von deinen Lippen, Braut, tropft Honig;
Milch und Honig ist unter deiner Zunge.
Der Duft deiner Kleider ist wie des Libanon Duft.

Ein verschlossener Garten ist meine Schwester Braut,
ein verschlossener Garten, ein versiegelter Quell.

Ein Lustgarten sprosst aus dir, Granatbäume mit köstlichen Früchten, Hennadolden, Nardenblüten,
Narde, Krokus, Gewürzrohr und Zimt, alle Weihrauchbäume,
Myrrhe und Aloe, allerbester Balsam:
Die Quelle des Gartens bist du,
ein Brunnen lebendigen Wassers,
Wasser vom Libanon.

Nordwind, erwache! Südwind, herbei!
Durchweht meinen Garten, lasst strömen die Balsamdüfte!
Mein Geliebter komme in seinen Garten
und esse von den köstlichen Früchten.

Ich komme in meinen Garten, Schwester Braut;
ich pflücke meine Myrrhe, den Balsam;
esse meine Wabe samt dem Honig,
trinke meinen Wein und die Milch.
Freunde, esst und trinkt, berauscht euch an der Liebe!

Ich schlief, doch mein Herz war wach.
Horch, mein Geliebter klopft:
Mach auf, meine Schwester und Freundin,
meine Taube, du Makellose!
Mein Kopf ist voll Tau
aus meinen Locken tropft die Nacht.
Ich habe mein Kleid schon abgelegt -
wie soll ich es wieder anziehen?
Die Füße habe ich gewaschen
soll ich sie wieder beschmutzen?
Mein Geliebter streckte die Hand durch die Luke;
da bebte mein Herz ihm entgegen.
Ich stand auf, dem Geliebten zu öffnen.
Da tropften meine Hände
von Myrrhe am Griff des Riegels.
Ich öffnete meinem Geliebten:
Doch der Geliebte war weg, verschwunden.
Mir stockte der Atem: er war weg.
Ich suchte ihn, ich fand ihn nicht.
Ich rief ihn, er antwortete nicht.
Da fanden mich die Wächter
bei ihrer Runde durch die Stadt;
sie schlugen, sie verletzten mich.
Den Mantel entrissen sie mir, die Wächter der Mauern.
Ich beschwöre euch, Jerusalems Töchter:
Wenn ihr meinen Geliebten findet, sagt ihm,
ich bin krank vor Liebe.

Was hat dein Geliebter den andern voraus, du schönste der Frauen?
Was hat dein Geliebter den andern voraus, dass du so uns beschwörst?

Mein Geliebter ist weiß und rot, ist ausgezeichnet vor Tausenden.
Sein Haupt ist reines Gold. Seine Locken sind Rispen, rabenschwarz.
Seine Augen sind wie Tauben an Wasserbächen;
Die Zähne, in Milch gebadet, sitzen fest.
Seine Wangen sind wie Balsamtbeete, darin Gewürzkräuter sprießen,
seine Lippen wie Lilien; sie tropfen von flüssiger Myrrhe.
Seine Finger sind wie Stäbe aus Gold,
mit Steinen aus Tarschisch besetzt.
Sein Leib ist wie eine Platte aus Elfenbein, mit Saphiren bedeckt.
Seine Schenkel sind Marmorsäulen, auf Sockeln von Feingold.
Seine Gestalt ist wie der Libanon, erlesen wie Zedern.
Sein Mund ist voll Süße; alles ist Wonne an ihm.
Das ist mein Geliebter, ja, das ist mein Freund, ihr Töchter Jerusalems.



Wohin ist dein Geliebter gegangen,
du schönste der Frauen?
Wohin wandte sich dein Geliebter? Wir wollen ihn suchen mit dir.

In seinen Garten ging mein Geliebter zu den Balsambeeten,
um in den Gartengründen zu weiden, um Lilien zu pflücken.

Meinem Geliebten gehöre ich,
mir gehört der Geliebte, der in den Lilien weidet.

Schön wie Tirza bist du, meine Freundin,
lieblich wie Jerusalem, prächtig wie Himmelsbilder.
Wende deine Augen von mir, denn sie verwirren mich.
Dein Haar gleicht einer Herde von Ziegen, die von Gilead herabziehen.
Deine Zähne sind wie eine Herde von Mutterschafen,
die aus der Schwemme steigen.
Jeder Zahn hat sein Gegenstück,
keinem fehlt es.
Dem Riss eines Granatapfels gleicht deine Schläfe
hinter deinem Schleier.

Sechzig Königinnen hat Salomo,
achtzig Nebenfrauen und Mädchen ohne Zahl.
Doch einzig ist meine Taube, die Makellose,
die Einzige ihrer Mutter, die Erwählte ihrer Gebärerin.
Erblicken sie die Mädchen, sie preisen sie;
Königinnen und Nebenfrauen rühmen sie.

Wer ist, die da erscheint wie das Morgenrot,
wie der Mond so schön,
strahlend rein wie die Sonne, prächtig wie Himmelsbilder?
In den Nussgarten stieg ich hinab,
um nach dem Sprossen der Palme zu sehen,
um zu sehen, ob der Weinstock treibt, die Granatbäume blühen.
Da entführte mich meine Seele, ich weiß nicht wie,
zu den Wagen meines edlen Volkes.

Wende dich, wende dich, Schulammit!
Wende dich, wende dich, damit wir dich betrachten.

Was wollt ihr an Schulammit, sehen? Den Lager-Tanz!
Wie schön sind deine Schritte in den Sandalen, du Edelgeborene.
Deiner Hüften Rund ist wie Geschmeide,
gefertigt von Künstlerhand.
Dein Schoß ist ein rundes Becken,
Würzwein mangle ihm nicht.
Dein Leib ist ein Weizenhügel, mit Lilien umstellt.
Deine Brüste sind wie zwei Kitzlein,
Wie die Zwillinge einer Gazelle.
Dein Hals ist ein Turm aus Elfenbein.
Deine Augen sind wie die Teiche zu Heschbon
beim Tor von Bat-Rabbim.
Deine Nase ist wie der Libanonturm,
der gegen Damaskus schaut.
Dein Haupt gleicht oben dem Karmel;
wie Purpur sind deine Haare;
ein König liegt in den Ringeln gefangen.
Wie schön bist du und wie reizend, du Liebe voller Wonnen!
Wie eine Palme ist dein Wuchs;
deine Brüste sind wie Trauben.
Ich sage: Ersteigen will ich die Palme;
ich greife nach den Rispen.
Trauben am Weinstock seien mir deine Brüste,
Apfelduft sei der Duft deines Atems,
dein Mund köstlicher Wein, der glatt in mich eingeht,
der Lippen und Zähne mir netzt.

Ich gehöre meinem Geliebten, und ihn verlangt nach mir.
Komm, mein Geliebter, wandern wir auf das Land,
schlafen wir in den Dörfern.
Früh wollen wir dann zu den Weinbergen gehen
und sehen, ob der Weinstock schon treibt,
ob die Rebenblüte sich öffnet, /
ob die Granatbäume blühen.
Dort schenke ich dir meine Liebe.
Die Liebesäpfel duften;
an unsrer Tür warten alle köstlichen Früchte,
frische und solche vom Vorjahr;
für dich hab' ich sie aufgehoben, Geliebter.

Ach, wärst du doch mein Bruder,
genährt an der Brust meiner Mutter.
Träfe ich dich dann draußen,
ich würde dich küssen;
niemand dürfte mich deshalb verachten.
Führen wollte ich dich, in das Haus meiner Mutter dich bringen, die mich erzogen hat.
Würzwein gäbe ich dir zu trinken, Granatapfelmost.

Seine Linke liegt unter meinem Kopf,
seine Rechte umfängt mich.
Ich beschwöre euch, Jerusalems Töchter:
Was stört ihr die Liebe auf,
warum weckt ihr sie, ehe ihr selbst es gefällt?



Wer ist sie, die aus der Steppe heraufsteigt,
auf ihren Geliebten gestützt?
Unter dem Apfelbaum hab' ich dich geweckt,
dort, wo deine Mutter dich empfing,
wo deine Gebärerin in Wehen lag.
Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz,
wie ein Siegel an deinen Arm!
Stark wie der Tod ist die Liebe,
die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt.
Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen.
Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn.

Wir haben eine kleine Schwester, noch ohne Brüste.
Was tun wir mit unsrer Schwester, wenn jemand um sie wirbt?

Ist sie eine Mauer, bauen wir silberne Zinnen auf ihr.
Ist sie eine Tür, versperren wir sie mit einem Zedernbrett.

Ich bin eine Mauer, meine Brüste gleichen Türmen.
Da hab' ich in seinen Augen Gefallen gefunden.

Salomo besaß einen Weinberg in Baal-Hamon;
den Weinberg übergab er Hütern.
Für seine Frucht würde jeder tausend Silberstücke bezahlen.
Mein eigener Weinberg liegt vor mir:
Die tausend lass' ich dir, Salomo,
und zweihundert noch denen,
die seine Früchte hüten.
Die du in den Gärten weilst,
auf deine Stimme lauschen die Freunde;
lass sie mich hören!
Fort, fort, mein Geliebter, der Gazelle gleich,
dem jungen Hirsch auf den Balsambergen.

Der Salomon von Salomon.
Mit küssendem Mund bedeckte er mich.
Süßer als Wein ist deine Liebe.
Der Duft Ihrer Salben ist köstlich,
Dein Name ist gegossene Salbe; /
so lieben die Mädchen dich.
Zieh mich hinter dich! Beeilen wir uns!
Der König bringt mich zu seinen Gemächern.
Lasst uns jubeln, lasst uns uns freuen,
um sich deiner Liebe höher als Wein zu rühmen.
Du bist richtig verliebt.

Ich bin braun, aber schön,
ihre Töchter von Jerusalem,
wie die Zelte von Kedar,
wie Salomons Decken.
Schau mich nicht so an,
weil ich gebräunt bin.
Die Sonne hat mich verbrannt.
Die Söhne meiner Mutter waren böse auf mich,
Lass mich Weinberge halten;
Ich konnte meinen eigenen Weinberg nicht behalten.

Du, die meine Seele liebt, sag mir:
Wo bist du die Herde?
Wo bist du mittags?
Was soll ich machen?
mit den Herden deiner Gefährten?
Wenn du das nicht weißt, bist du am schönsten von Frauen,
dann folgen Sie den Spuren der Schafe,
dann füttere deine Kinder
wo die Hirten campen.

Mit der Stute am Wagen des Pharao
Ich vergleiche dich, mein Freund.
Schön sind deine Wangen zwischen den Ketten,
deinen Hals in der Perlenschnur.
Lasst uns Goldketten machen,
kleine silberne Kugeln drauf.
Solange der König am Tisch ist,
Mein Duft gibt ihren Duft.
Mein Liebhaber ruht wie eine Tasche
mit Myrrhe an meiner Brust.
Ein Henna ist meine Geliebte für mich
aus den Weinbergen von En-Gedi.

Du bist schön, mein Freund, ja, du bist wunderschön.
Zwei Tauben sind deine Augen.
Du bist schön, mein Geliebter,
verlockend. Frisches Grün ist unser Lager,
Zedern sind die Balken unseres Hauses,
Zypresse die Wände.

Ich bin eine Blume auf den Feldern von Sharon,
eine Lilie der Täler.
Eine Lilie zwischen Disteln
ist meine Freundin unter den Mädchen.
Ein Apfelbaum zwischen Waldbäumen
ist mein Liebhaber unter den Jungs.
In seinem Schatten möchte ich sitzen.
Wie süß seine Frucht meinen Gaumen schmeckt!

Er führte mich ins Weinhaus.
Sein Zeichen über mich ist Liebe.
Stärkt mich mit Traubenkuchen,
erfrischt mich mit Äpfeln; denn ich bin krank mit der Liebe.
Seine Linke ist unter meinem Kopf,
Seine Rechte umgibt mich.
Unter den Gazellen und Hirschen im Flur
Ich flehe dich an, Jerusalems Töchter:
Stören Sie nicht die Liebe,
Sie wacht nicht auf, bis sie es selbst mag.

Hör mal zu! Meine geliebte! Schau, er kommt.
Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel.
Die Gazelle ist wie mein Liebhaber, der junge Hirsch.
Ja, draußen steht er an der Wand unseres Hauses;
Er späht durch die Fenster und späht durch die Gitterstäbe.
Die Geliebte sagt zu mir: "Steh auf, mein Freund,
komm schon
Denn der Winter ist vorbei, der Regen ertrinkt.
In der Halle erscheinen die Blumen;
die Zeit zum Singen ist hier.
Die Stimme der Turteltaube ist in unserem Land zu hören.
Die ersten Früchte reifen auf dem Feigenbaum;
die blühenden Reben riechen.
Steh auf, mein Freund, meine Schönheit, komm schon!
Meine Taube im Felsnest, versteckt an der Steilwand
lass dein Gesicht mich sehen, hör deine Stimme!
Süß ist deine Stimme, süß dein Gesicht.

Fang uns die Füchse! die kleinen Füchse!
Sie verwüsteten die Weinberge, unsere blühenden Reben.

Der Geliebte gehört mir, und ich bin sein;
er weidet in den Lilien.
Wenn der Tag vergeht und die Schatten wachsen,
Komm, mein Geliebter, wie die Gazelle,
der junge Hirsch auf dem Balsambergen.

Nachts suchte ich nach ihm,
was meine Seele liebt.
Ich habe nach ihm gesucht und habe ihn nicht gefunden.
Ich möchte aufstehen, durch die Stadt gehen,
die Straßen und Plätze,
um ihn zu suchen, den meine Seele liebt.
Ich habe nach ihm gesucht und habe ihn nicht gefunden.
Die Wachen fanden mich bei ihrer Runde durch die Stadt.
Hast du ihn gesehen, den meine Seele liebt?
Kaum war ich an ihnen vorbeigegangen,
Ich habe ihn gefunden, den meine Seele liebt.
Ich packte ihn, ließ ihn nicht gehen,
bis ich ihn zum Haus meiner Mutter brachte,
in der Kammer derer, die mich geboren haben.
Unter den Gazellen und Hirschen der Korridor
Ich flehe dich an, Jerusalems Töchter:
Wenn die Liebe sich nicht einmischt, weckt sie nicht,
bis es sich gefällt.

Wer ist sie, die aus der Steppe aufsteigt?
in Rauchsäulen.
getrübt von Myrrhe und Weihrauch,
von allen Gerüchen der Händler?
Siehe, das ist Salomons Wurf;
sechzig Helden führen sie, Israels Helden,
alle vertraut mit dem Schwert, ausgebildet für den Kampf;
jeder trägt sein Schwert an seiner Taille
gegen die Schrecken der Nacht.
König Solomon hatte ein Zimmer mit König
aus Holz aus dem Libanon,
die Pfosten in Silber, der Rücken in Gold,
der Sitz in Lila, der Innenraum mit Steinen.
Deine Töchter von Jerusalem, kommt heraus
und sieh, du Töchter Zions, König Salomo mit der Krone!
Seine Mutter krönte ihn
am Tage seiner Hochzeit, am Tage seiner innigen Freude.

Du bist schön, mein Freund, ja, du bist wunderschön.
Hinter dem Schleier sind deine Augen wie Tauben.
Deine Haare sind wie eine Herde Ziegen,
die von Gileads Bergen abstammen.
Deine Zähne sind wie eine Herde frisch geschorener Schafe,
die aus dem Sumpf aufsteigen.
Jeder Zahn hat sein Gegenstück, keiner fehlt.
Rote Bänder sind deine Lippen; schön ist dein Mund.
Der Spalt eines Granatapfels ist wie dein Tempel hinter dem Schleier.
Wie der Turm von David deinen Hals,
in Schichten von Steinen gebaut;
Tausend Schilde hängen daran, alle Waffen der Helden.
Deine Brüste sind wie zwei kleine Stichen,
wie die Zwillinge einer Gazelle, die in den Lilien grasen.
Wenn der Tag vergeht und die Schatten wachsen
Ich gehe nach Myrrhenberg zum Weihrauchhügel.
Alles an dir ist schön, mein Freund.
kein Fleck haftet dir.

Komm mit mir, meine Braut, aus dem Libanon,
weg vom Libanon, komm mit mir!
Weg vom Gipfel von Amana,
von den Höhen von Senir und Hermon;
weg von den Lagern der Löwen, den Bergen der Panther.

Du hast mich verzaubert, die Braut meiner Schwester;
ja verzaubert
mit einem Blick Ihrer Augen,
mit einer Perle Ihrer Halskette.
Wie schön ist deine Liebe, die Braut meiner Schwester;
wie viel süßer ist deine Liebe als Wein,
der Duft Ihrer Salben ist köstlicher als alle Balsam-Dämpfe.
Von deinen Lippen, Braut, tropfender Honig;
Milch und Honig ist unter deiner Zunge.
Der Duft Ihrer Kleidung ist wie der Libanon-Duft.

Ein verschlossener Garten ist die Braut meiner Schwester,
ein geschlossener Garten, ein versiegelter Frühling.

Ein Lustgarten sprießt aus dir heraus, Granatapfelbäume mit köstlichen Früchten, Hühnerblumen,
Nigards, Krokus, Gewürze und Zimt, alle Weihrauchbäume,
Myrrhe und Aloe, der beste Balsam:
Die Quelle des Gartens bist du,
ein Brunnen des lebenden Wassers,
Wasser aus dem Libanon.

Nordwind, wach! Südwind, komm!
Durch meinen Garten lassen Sie die Balsamluft fließen!
Mein Geliebter kam in seinen Garten
und essen von den köstlichen Früchten.

Ich komme in meinen Garten, Schwester Braut;
Ich wähle meine Myrrhe, den Balsam;
iss meine Wabe, Liebling,
trinke meinen Wein und die Milch.
Freunde, essen und trinken, mit Liebe berauschen!

Ich schlief, aber mein Herz war wach.
Horch, mein Liebhaber klopft an:
Mach auf, meine Schwester und Freundin,
meine Taube, du machst!
Mein Kopf ist voller Tau
von meinen Locken, die die Nacht tropfen.
Ich habe schon mein Kleid angelegt -
wie soll ich es wieder anziehen?
Ich wusch meine Füße
sollte ich sie wieder sehen?
Mein Liebhaber streckte seine Hand durch die Luke aus;
mein Herz zitterte.
Ich stand auf, um meinen Liebhaber zu öffnen.
Dann tropften meine Hände
von Myrrhe auf den Griff des Bolzens.
Ich habe meinen Liebhaber geöffnet:
Aber der Geliebte war weg, weg.
Mein Atem hörte auf Er war gegangen.
Ich habe nach ihm gesucht, ich konnte ihn nicht finden.
Ich rief ihn an, er antwortete nicht.
Da fanden mich die Wächter
bei ihrer Runde um die Stadt;
sie schlagen, sie verletzen mich.
Sie rissen mich aus dem Mantel, den Wächtern der Mauern.
Ich flehe dich an, Jerusalems Töchter:
Wenn du meinen Geliebten findest, sag ihm,
Ich bin der Liebe satt.

Was hat deine Geliebte für die andere, die schönsten Frauen?
Was hat dein Geliebter für die anderen, dass du uns anrufen kannst?

Mein Liebhaber ist weiß und rot, ist ausgezeichnet in Tausenden.
Sein Kopf ist reines Gold. Seine Locken sind Rispen, Raben schwarz.
Seine Augen sind wie Tauben auf Wasserströmen;
Die Zähne, die in Milch gebadet sind, sitzen fest.
Seine Wangen sind wie Balsam-Betten, sprießen in Gewürze,
seine Lippen wie Lilien; sie tropfen von flüssiger Myrrhe.
Seine Finger sind wie Goldbarren,
mit Steinen aus Quasten.
Sein Körper ist wie ein Teller Elfenbein, bedeckt mit Saphiren.
Seine Oberschenkel sind Marmorsäulen, auf Sockeln von Feingold.
Seine Form ist wie der Libanon, exquisite wie Zedern.
Sein Mund ist voller Süße; alles ist Freude an ihm.
Das ist mein Geliebter, ja, das ist mein Freund, ihr Töchter Jerusalems.

Wo war dein Liebhaber,
die schönsten Frauen?
Wo hat dein Liebhaber gedreht? Wir werden ihn mit Ihnen suchen.

In seinen Garten ging mein Liebhaber zu den Balsambetten,
in der Gartenanlage grasen, um Lilien zu holen.

Zu meinem Geliebten gehöre ich,
zu mir gehört der Geliebte, der in den Lilien füttert.

Du bist wie Tirza, mein Freund,
schön wie Jerusalem, herrlich wie himmlische Bilder.
Drehen Sie die Augen von mir, denn sie verwirren mich.
Dein Haar ist wie eine Herde von Ziegen, die von Gilead herabsteigen.
Deine Zähne sind wie eine Schafherde,
die aus dem Sumpf steigen.
Jeder Zahn hat sein Gegenstück,
keiner fehlt
Der Rift eines Granatapfels ist wie dein Tempel
hinter deinem schleier

Sechzig Königinnen haben Salomo,
achtzig andere Frauen und Mädchen ohne Nummer.
Aber nur meine Taube, die Makellose,
die einzige ihrer Mutter, die Auserwählte ihres Kinderträgers.
Siehe, die Mädchen, sie preisen sie;
Queens und Sidewomen, sie rühmen sich.

Wer ist, der wie die Morgendämmerung erscheint,
wie der Mond so schön,
strahlend rein wie die Sonne, herrlich wie himmlische Bilder?
Ich ging hinunter in den Nussgarten,
um sich um den Spross der Palme zu kümmern,
um zu sehen, ob die Rebe driftet, blühen die Granatbäume.
Dann hat meine Seele mich entführt, ich weiß nicht wie,
zu den Wagen meines edlen Volkes.

Drehen, drehen, Schule!
Wenden Sie sich um, lassen Sie uns Sie anschauen.

Was möchtest du in der Schule sehen? Der Camp-Tanz!
Wie schön sind deine Schritte in den Sandalen, du edlen Babys.
Deine Hüften sind rund wie Juwelen,
hergestellt von der Künstlerhand.
Ihr Schoß ist ein rundes Becken,
Gewürzwein mangelhaft.
Dein Körper ist ein Weizenhügel, umgeben von Lilien.
Deine Brüste sind wie zwei kleine Stichen,
Wie die Zwillinge einer Gazelle.
Dein Hals ist ein Turm aus Elfenbein.
Deine Augen sind wie die Wasser von Hesbon
am Tor von Bat-Rabbim.
Deine Nase ist wie der Libanon-Turm,
der gegen Damaskus schaut.
Dein Kopf ist wie Carmel;
wie Purpur sind deine Haare;
Ein König ist in den Ringen gefangen.
Wie schön du bist und wie liebreich du voller Freude bist!
Wie eine Palme ist dein Wachstum;
Deine Brüste sind wie Trauben.
Ich sage: Ich werde die Palme erklimmen;
Ich greife nach den Rispen.
Trauben am Weinstock sind deine Brüste,
Der Atem deines Atems,
dein Mund voll köstlichen Weins, der glatt in mich eindringt,
Lippen und Zähne.

Ich gehöre zu meinem Geliebten, und er fragt nach mir.
Komm, mein Geliebter, wir werden auf das Land gehen,
Wir schlafen in den Dörfern.
Früh werden wir in die Weinberge gehen
und sieh nach, ob der Wein schon driftet,
ob sich die Weinblüte öffnet,
ob die Granatbäume blühen.
Da gebe ich dir meine Liebe.
Die süßen Äpfel riechen;
an unserer Tür sind alle leckeren Früchte,
frisch und so aus dem Vorjahr;
für dich habe ich sie geliebt, Geliebte.

Oh, wenn du nur mein Bruder wärst,
genährt auf der Brust meiner Mutter.
Wenn ich dich nicht mag,
Ich würde dich küssen;
Niemand sollte mich verachten.
Ich wollte dich ins Haus meiner Mutter bringen,
was mich aufgezogen hat.
Ich möchte, dass Sie Wein trinken, Granatapfel.

Seine Linke ist unter meinem Kopf,
Seine Rechte umgibt mich.
Ich flehe dich an, Jerusalems Töchter:
Was kümmert es dich um Liebe,
Warum weckst du sie, bevor du sie magst?

Wer ist sie, die aus der Steppe aufsteigt,
sich auf ihren Liebhaber ausruhen?
Unter dem Apfelbaum habe ich dich geweckt,
wo deine Mutter dich empfangen hat,
wo dein Leib in Arbeit war.
Lege mich als Siegel auf dein Herz,
als ein Siegel gegen deinen Arm!
Stark wie der Tod ist Liebe,
Die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt.
Ihre Glut sind Feuer-Glut, riesige Flammen.
Selbst mächtige Wasser können die Liebe nicht auslöschen;
sogar Ströme überschwemmen sie nicht.
Wenn aus Liebe der ganze Reichtum seines Hauses,
nur er würde ihn verachten.

Wir haben eine kleine Schwester, immer noch ohne Brüste.
Was machen wir mit unserer Schwester, wenn jemand sie fördert?

Wenn es eine Mauer ist, bauen wir Silberzinnen darauf.
Wenn es eine Tür ist, sperren wir es mit einer Zedernplatte.

Ich bin eine Mauer, meine Brüste wie Türme.
Da fand ich in seinen Augen einen Gefallen.

Salomon besaß einen Weinberg in Baal-Hamon;
Er gab den Weinbergwächtern.
Eintausend Silberstücke würden für seine Früchte bezahlt werden.
Mein eigener Weinberg liegt vor mir:
Ich werde dich tausend verlassen,
Salomo und zweihundert andere,
die seine Früchte behalten.
Wer du bist in den Gärten,
höre auf die Stimme deiner Freunde;
lass sie mich hören!
Weg, weg, mein Geliebter, wie die Gazelle,
der junge Hirsch auf dem Balsambergen

 

Quelle: Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung. Katholische Bibelanstalt GmbH Stuttgart, 1980

Übersetzung Oktober 2017

 

Unverkennbar ist die Verbesserung des Übersetzungsdienstes Google-Translate. Doch das Beispiel macht auch deutlich, wo die Grenzen liegen, trotz Künstlicher Intelligenz. Das Prinzip

Was ist die wahrscheinlichste Variante eines Textes in einer anderen Sprache

funktioniert auf der Grundlage kaum vorstellbar großer Datenmengen und Statstik bzw. Algorithmen der Wahrscheinlichkeitsrechnung ganz gut, ist aber meilenweit vom Verstehen des Textes entfernt. Und beschreibt damit ein Grundproblem der Künstlichen Intelligenz: Die Unfähigkeit des Verstehen-Könnens.

 

Karl Schmitz, Oktober 2017